6. Reise durch die spirituellen Räume

Die Gruppe „Spirituelle Brückenbauer Tulln“ laden zur 6. Reise durch die Religionsräume im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen ein.
Thema: „Die Kirche ist weiblich“
Freitag, 29. Mai 2026 Start beim Rathaus um 17.30 Uhr mit dem Tulli-Express
1. Station: serbisch-orthodoxe Kirche
Thema: „Mutter Gottes – die wichtigste Frau in der Orthodoxie“
Wir stellen die Rolle der Mutter Gottes in der Orthodoxie vor und erklären, warum sie so wichtig ist. Weiters präsentieren wir zwei weitere starke Frauen und erzählen u. a. von wundersamen Heilungen durch diese.
2. Station: Kirche St. Severin
Thema: „Wir teilen diesen Traum: die Zeichen der Zeit erkennen – die Kirche ist weiblich“
In einer veränderten Welt wird deutlich, dass die Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit der Kirche nur dann bleibt, wenn Frauen gleichberechtigt führen, gestalten und mitentscheiden. Damit kann die Kirche wieder Hoffnung wecken und allen Menschen nahe sein, wie es ihrer eigentlichen Botschaft entspricht.
3. Station: Moschee – Islamische Glaubensgemeinschaft
Thema: „Zwischen Ehre und Würde – was Kriemhild und Aisha sich zu sagen hätten!“
Unabhängig von ihrer Herkunft sind Frauen oft mit starren Erwartungs-haltungen konfrontiert. Religion ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor. Einerseits einengende Rollenbilder scheinbar rechtfertigen und andererseits auch ein befreiender Faktor sein.
4. Station: Evangelische Kirche
Thema: „Söhne und Töchter werden als Propheten reden.“ (Apg. 2,17)
Der weibliche Anteil an der Reformation
In der evangelischen Kirche sind Frauen in den Funktionen den Männern gleichgestellt und können alle kirchlichen Funktionen, wie Pfarrerin oder Superintendentin, übernehmen. Das hat in unserer Kirche eine lange Tradition bis hinein in das Zeitalter der Reformation, die von Frauen nicht nur wesent-lich unterstützt wurde, sondern auch inhaltliche und theologisch gestaltet.
5. Station: Karner – St. Stephan
Thema: „Frauen im Karner – die fünf klugen und die fünf törichten Jungfrauen mit ihren Öllampen.“
Der Karner wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Wir beleuchten das Bild der Frau zwischen Vormundschaft und intellektueller Freiheit!